württembergische und badische Schmalspurmodelle in Spur 0e / 0m
 

 

ahb

 

  ... und was sich sonst noch so tut im Hause Berberich ...
 

 

 

... unsere Bausatzweichen für Spur 0e...

 

Diese liebenswerte Stütztender-Lokomotive ist von meinem Sohn Carl-Hagen Berberich auf der Basis einer Magic-Train Dampflok gebaut worden.

Sie hat kein konkretes Vorbild und so konnte Carl-Hagen nach dem Motto gestalten: "was gefällt, das wird gebaut". Als Materialien dienten die einschlägigen weißen Polystyrol-Platten und Profile, diverse Messingdrähte und verschiedene Gußteile von den bekannten Kleinserienherstellern oder aus Vaters Bastelschrank.

Wie bei allen Eigenbaumodellen bestimmen die Lackierung und die Beschriftung letztendlich den Gesamteindruck des Modells. Deshalb legen wir hierauf besonderen Wert und lackieren ausschließlich mit Spritzpistole und hochwertigen Nitro-/Acryl-Lacken. Für jedes Modell wird eine individuelle Beschriftung angefertigt.

 

 

 

 

 

 



Diese Kastenlok ist mit Hilfe der Ätzplatinen des MEC Niederrhein entstanden. Diverse Teilchen sind von WMK bzw. selbstgefertigt. Die Laternen sind noch aus alten Gerrad-Beständen und mit 12V Micro-Birnchen von Conrad ausgerüstet. Mit der Dimm-Funktion des Decoders wird ein wunderschönes Licht erreicht. Die Ätzteilchen der Beschilderung sind selbst gemacht und die Beschriftung stammt von unserer MEG Lok 46.

 

 

 

 


Der Selbstbaugedanke entstand, als bei verschiedenen Versuchen mit der Peco- Weiche und der KS-Weiche keine befriedigenden Ergebnisse erzielt wurden. Soll heißen: unsere 3-achsigen württembergischen Güterwagen hatten mit ihrer seitenverschiebbaren Mittelachse auf beiden Weichen Schwierigkeiten.

Der Entschluß war dann nur die logische Konsequenz. Es mußte selbst gebaut werden. Das Vorbild wurde in Dörzbach aufgemessen.
Die Abmessungen wurden maßstäblich in die Zeichnung übertragen. Die Geometrie wurde dabei den Erfordernissen der Modellbahn angepaßt: Radius 800 mm, Winkel 12 °.

Der Schwellenrost auf einer Grundplatte wurde aus Epoxidharz gegossen. Im Urmodell sind bereits die Fußplatten mit den Körnungen für die Schienennägel berücksichtigt. In den Bereichen der Radlenker und des Herzstücks fehlen diese, hier müssen beim Zusammenbau Ms-Bleche eingesetzt werden, um die Profile darauf verlöten zu können.

Als Schienenprofil wird das 2,5 mm Profil von Tilig (vormals Pilz) verwendet. Herzsück, Radlenker, Flügelschienen... werden entsprechen zugefeilt und gebogen. Für die beiden Seitenschienen und die Weichenzungen werden die entsprechenden Teile aus dem Weichenbausatz von Tillig verwendet. Dies hat den Vorteil, daß die Ausfräsung des Profilfußes schon vorhanden ist und die Zunge exakt dazu paßt. Weitere kleine Anpaßarbeiten und Ergänzungen sind erforderlich, die in einer Beschreibung genau erklärt werden.

Der Weichenstellhebel ist von Weinert und als Schienennägel werden solche von Schuhmacher bzw. abgezwickte Büro-Tacker-Klammern verwendet. Diese werden in die Bohrungen der Fußplatten eingedrückt.

Die Tilligteile aus dem Bausatz kann man bei entsprechender Menge auch als Einzelteile beziehen, dies ist dann billiger, wie das Schlachten kompletter Bausätze.

Zum Schluß die traurige Nachricht: Die Bausatzaktion ist abgeschlossen und wir haben derzeit keine abgegossenen Schwellenroste mehr, weder für linke noch für rechte Weichen.